al-Samidoun

Kommentare und Berichte zu Politik, Religion und Kultur mit Fokus auf den Nahen Osten.

Freitag, 21. Januar 2011

Nur ein paar Lehmhütten...

Über diese Strategie der Kriegsführung in Afghanistan lässt sich sicher streiten.

Nachdem Taliban die Einwohner des Dorfes Tarok Kolache vertrieben hatten, nutzten sie die Einrichtungen um so genannte Improvised Explosive Devices, also selbst gebaute Bomben herzustellen und gegen die US-Truppen einzusetzen.

Nach versuchen die Taliban auf anderen Wegen loszuwerden, entschied man sich einfach das komplette Dorf dem Erdboden gleich zu machen.

Diese Bilder zeigen nun aus der Vogelperspektive das Dorf Tarok Kolache vor und nach dem Abwurf von 25 Tonnen Bomben durch die US-Luftwaffe. Angeblich habe es keine zivilen Opfer gegeben, was jedoch recht schwierig zu beurteilen sein dürfte, angesichts des enormen Sprengradius.

Paula Broadwell, Westpoint Absolventin und Biographin von David Petraeus, äußerte sich folgendermaßen zur Bombardierung des Dorfes:

“Sure they are pissed about the loss of their mud huts,” Broadwell wrote on Facebook, “but that is why the BUILD story is important here.”

Broadwell writes that the operation is ultimately a success, quoting Flynn as saying “As of today, more of the local population talks to us and the government than talk to the Taliban.”
...winning hearts and minds.

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