al-Samidoun

Kommentare und Berichte zu Politik, Religion und Kultur mit Fokus auf den Nahen Osten.

Dienstag, 21. Dezember 2010

Antisemitismus! Die Chance für Leon de Winter!

Leon de Winter, Vollzeitrassist - der sich auch schon mal für Massenmord an Palästinensern begeistern kann ist wirklich der Allerletzte, der sich zum Thema Rassismus äußern sollte. Wir erinnern uns dazu an seine Forderung:
[...]skrupellose Verteidigung Israels gemäß den Regeln von Hama, (nach der syrischen Stadt Hama, die von Präsident Assad, dem Vater, nach einer Revolte völlig ausgelöscht wurde).
Wenn es nach de Winter gehen würde dann wären Gaza, Beirut und andere arabische Städte heute entvölkert und "völlig ausgelöscht".
Man sollte nicht zu denken wagen, dass es so jemandem gestattet wird sich dem ernsten Thema des Antisemitismus in Europa und speziell den Niederlanden anzunehmen.

Doch so wie es ein Hund nicht lassen kann sich im Nachbarsgarten zu erleichtern, so lässt auch de Winter keine Chance verstreichen dem Europäer zu erklären, wie gefährlich der Moslem ist.
Denn wenn jemand weiß wie der Moslem tickt, dann ist es de Winter. Auf seinem Welt-Blog erklärt er:
Jordan and Egypt may have signed peace treaties with Israel, but the radical objective of getting rid of Israel is the heritage of every Moslem, and Israel's continued success is the thorn in every Moslem's side.
Für de Winter ist klar: Heute sind die Muslime die Antisemiten und außer denen höchstens noch ein paar "vorgestrige Neonazis".
Versprengte Grüppchen vorgestriger Neonazis hat es von jeher gegeben, aber die neuen Antisemiten sind junge niederländische Muslime, Kinder marokkanischer Immigranten.
Das weiß de Winter deshalb so gut, weil er sich in die "Psyche" des Moslems so gut hineindenken kann und daher weiß er auch:
Die Juden sind in ihren Augen die neuen Nazis[...]
Dass er diesen Satz bringt nachdem er im vorherigen erklärt hat, dass heute die "jungen Muslime" die neuen Nazis sind, macht ihn offenbar nicht nachdenklich.

Es hat schon etwas skuriles, wenn sich Rassisten über Rassisten beschweren, denn de Winter macht keinen Hehl daraus, was er von Muslimen und insbesondere von seinem liebsten Hassobjekt den Palästinensern hält:
Die palästinensische Nation existiert nicht und kann nicht existieren, weil die palästinensische Gesellschaft - westliche Medien und Politiker suchen diese Realität zu leugnen - eine Ansammlung von tribalen, religiösen und kriminellen Familien und Banden ist.
Und dieser Mensch bekommt von der Zeit bis zu Springers Welt eine Plattform geboten seinen geistigen Unrat abzusondern.

So, kann man jetzt bitte ernsthaft über das Antisemitismusproblem diskutieren?

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