al-Samidoun

Kommentare und Berichte zu Politik, Religion und Kultur mit Fokus auf den Nahen Osten.

Freitag, 17. September 2010

Holocaustverharmloser bei Welt-online

Eine Moschee in allernächster Nähe eines Standorts des Massenmords von fast 3000 Menschen, geplant und ausgeführt von Islamisten, ist eine Achtlosigkeit den Opfern und ihren Nächsten gegenüber. So wäre auch ein deutsches Kulturinstitut am Rande von Treblinka einfach fehl am Platze.

Der Typ setzt hier tatsächlich die maschinelle Ermordung von einer Million Menschen in einem Vernichtungslager mit dem Anschlag auf das World Trade Center gleich.

Es geht hier nicht um ein Kulturinstitut. Es geht um ein Grundrecht. Die Muslime, die die Moschee errichten wollen haben nichts mit dem Anschlag zu tun. Er geschah weder in ihrem Sinne noch mit ihrer Unterstützung.

Hätte die Hizbullah den Wiederaufbau der Beiruter Synagoge abgelehnt, noch dazu mit einer solch himmelschreiend dämlichen Begründung, wäre das ein Titelthema bei der Welt.

So ist es eine Verharmlosung des Holocausts, über die die Deutschen gerne hinwegsehen.

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