al-Samidoun

Kommentare und Berichte zu Politik, Religion und Kultur mit Fokus auf den Nahen Osten.

Dienstag, 27. Oktober 2009

Kein Apartheidsstaat

Spiegel Online über einen Bericht von Amnesty International in dem Israel vorgeworfen wird, die Wasserversorgung für Palästinenser zu blockieren.
"Der tägliche Pro-Kopf-Verbrauch an Wasser sei in Israel mit 300 Litern gut viermal so hoch wie im Westjordanland und dem Gaza-Streifen[...]"
Natürlich! Mit was soll man sonst die ganzen Swimming Pools in den illegalen Siedlungen füllen? Landraub ist schließlich anstrengend und worin soll der zionistische Siedler bitteschön nach der Arbeit planschen?
Doch es wird noch besser:

"Israel kontrolliert große Teile der Wasservorräte des Westjordanlands und verkauft den Palästinensern Teile davon."
Super Sache! Man stiehlt etwas und verkauft es dem Beklauten anschließend. Fair Trade auf Zionistisch.

"Einem durchschnittlichen täglichen Wasserverbrauch von gerade mal 70 Litern pro Person auf palästinensischer Seite stünden 300 Liter bei den Israelis gegenüber, heißt es in dem Bericht. Daraus ergebe sich, dass die 450.000 Israelis, die im Westjordanland und Ostjerusalem leben, mehr Wasser verwendeten als die 2,3 Millionen palästinensischen Bewohner, erklärte Amnesty."
Wenn aufgrund solcher Unterdrückungsmethoden Unruhen ausbrechen kann man ihnen ja immernoch mit den millionenschweren Waffengeschenken aus Deutschland begegnen.

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